300 Jahre modernes Druidentum

300 Jahre modernes Druidentum

Als Druiden lieben wir unter anderem das Erzählen von Geschichten und wir ehren unsere Wurzeln und die, die den Weg vor uns gingen. George Gregor McReid, ein Lehrer und Freund von Nuinn erzählte gerne eine Geschichte über den Ursprung des modernden Druidentums. Derzufolge hat John Toland 1716, ermutigt von John Aubry, auf dem Primrose Hill alle Druiden dazu aufgerufen sich in einem Jahr und einem Tag in der Apple Tree Taverne in London zu treffen. Dadurch wurde 1717 der Universal Bond (An Druidh Uileach Braithreachas) gegründet, der durch eine Namensänderung zum Ancient Druid Order wurde. Von diesem Orden war George Gregor McReid der Vorsitzende (1964 verliessen viele Mitglieder den Ancient Druid Order um mit Nuinn den OBOD zu gründen) Heute sehen einige die Gründung des Druidenordens Universal Bond als den Beginn des modernen Druidentums. Obwohl es historisch schwer mit Fakten zu belegen ist und wohl eher zu den Mythen gehört, ist doch bekannt, dass Aubry and Toland ein starkes Interesse am Druidentum hatten und es nicht mit ihnen endete. Ihr Interesse beeinflusste Stuckley, der wiederum Iolo Morganwg beeinflusste, und von hier ist der Einfluss auf das moderne Druidentum schon deutlicher zu sehen.

McReids Ursprungsgeschichte ist ein wunderbarer Mythos, der wie jeder Mythos viel Wahres in sich trägt. Damit können wir, ganz in der Tradition des Ehrens der Wurzeln, 2017 auf 300 Jahre modernes Druidentum zurückschauen.

(Quellen: PCG: What do Druids Believe, Wikipedia: Order of Bards Ovates and Druids, R.Hutton: Blood and Misteltoe)